Artikel zuletzt aktualisiert am 30.01.2021

Auf dem Markt werden viele unterschiedliche Baustrahler angeboten. Dabei handelt es sich um sehr helle Scheinwerfer, die zum Beispiel auf Baustellen für verschiedenste Arbeiten eingesetzt werden. Aufgrund der vielseitigen Einsatzorte von Baustellenscheinwerfern ist es wichtig, dass diese besonders robust und stabil sind. Sie dürfen auch bei Erschütterungen nicht umfallen und sollten unbedingt über ein bruchsicheres Gehäuse verfügen. Einige der Produkte haben sogar ein zusätzliches Schutzgitter. Wenn der Baustrahler im Freien zum Einsatz kommt, sollten Sie beim Kauf auch darauf achten, dass er wasserdicht ist.

Checkliste für LED-Baustrahler und Halogen-Baustrahler

  • Für bestmögliche Ausleuchtung sollte ein Baustrahler mindestens 2.000 Lumen erreichen
  • LED-Baustrahler sind im Vergleich zu Halogenstrahlern in der Regal etwas teurer, haben allerdings eine höhere Energieeffizienz
  • Im Vergleich zu einem Halogenstrahler mit 150 Watt braucht eine entsprechende LED-Arbeitsleuchte nur 12 Watt
  • LED-Baustrahler haben auch eine längere Lebensdauer von über 20.000 Stunden, eine Halogenlampe dagegen kommt nur auf ungefähr 3.000 Betriebsstunden

10 leistungsstarke Baustrahler mit unterschiedlichen Konfigurationen

Northpoint LED-Baustrahler

  • LED
  • 100 Watt
  • 9.000 Lumen
  • 5 Meter Kabellänge
  • Gegen Spritzwasser geschützt
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Halogen-Baustrahler Brennenstuhl

  • Halogen
  • 1.000 Watt
  • 18.000 Lumen
  • 1,5 Meter Kabellänge
  • Gegen Staub geschützt
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MeFard LED-Arbeitslicht mit Stativ

  • LED
  • 60 Watt
  • 6.500 Lumen
  • 15 Meter Kabellänge
  • Staubdicht, Schutz gegen Spritzwasser
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Brandson LED-Baustrahler

  • LED
  • 30 Watt
  • 2.500 Lumen
  • 1,4 Meter Kabellänge
  • Wasserdicht
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Brennenstuhl 360° LED-Baustrahler

  • LED
  • 30 Watt
  • 3.000 Lumen
  • Akku
  • Gegen Spritzwasser geschützt
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LED Baustrahler mit Akku von Leolee

  • LED
  • 30 Watt
  • 1.500 Lumen
  • Akku
  • Wasserdicht
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LED-Baustrahler mit Akku von kalwason

  • LED
  • 80 Watt
  • 300 bis 3.000 Lumen
  • Akku
  • Geschützt gegen Spritzwasser
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LED-Arbeitsstrahler mit Stativ

  • LED
  • 2x 50 Watt
  • 9.000 Lumen
  • 5 Meter Kabellänge
  • Geschützt gegen Spritzwasser
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LED-Baustrahler von Makita

  • LED
  • 10 Watt
  • 450 bis 750 Lumen
  • Akku
  • Geschützt gegen Spritzwasser
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Doppelter Halogenstrahler mit Stativ

  • Halogen
  • 2x 400 Watt
  • 8.800 Lumen
  • 2,5 Meter Kabellänge
  • Geschützt gegen Spritzwasser
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Weitere Baustrahler ansehen

Wo kommt ein Baustrahler zum Einsatz? 

Bevor sie einen neuen Baustrahler kaufen sollten Sie sich die Frage stellen, für welche Arbeiten Sie diesen benötigen und auch in Zukunft noch benötigen könnten. Wenn das Modell zum Beispiel in einer Werkstatt zum Einsatz kommt benötigen Sie eine völlig andere Leuchte, als wenn damit das Untergeschoss eines Hauses zum Verlegen von Fliesen ausgeleuchtet werden soll. 

Tragbare LED-Projektoren garantieren ihren Nutzern Autonomie und Mobilität. Daher lassen sie sich problemlos von Baustelle zu Baustelle transportieren. Mit ihrer Hilfe lässt sich auch der Energieverbrauch nachhaltig begrenzen. Bei einem Baustrahler mit Stativ handelt es sich um das „klassische“ Fabrikat. Es ist netzgebunden und daher mit einem Stromkabel versehen. Eine Kabelrolle oder ein Verlängerungskabel verhilft Ihnen zu mehr Flexibilität und zu einem größeren Aktionsradius. 

Ein Baustrahler ist überall dort hilfreich wo Arbeiten mit größter Präzision durchgeführt werden müssen oder wenn es darum geht Maschinen zu bedienen, die ein großes Maß an Aufmerksamkeit erfordern. Sollte eine Baustelle im Freien hell ausgeleuchtet werden, sollten Sie sich für einen Baustrahler mit Akku entscheiden. Ein akkubetriebenes Fabrikat macht seine Nutzer deutlich mobiler als die netzabhängigen Geräte. Allerdings sollten sie immer einen Ersatzakku parat haben, damit es zu keiner lästigen Arbeitsunterbrechung kommt. Im Außenbereich gilt es zudem noch die IP-Schutzart zu beachten. Diese Klassifizierung informiert die Anwender eines Baustrahlers darüber wie staub- und wasserdicht das Modell ist. Soll die Arbeitsleuchte zum Beispiel über der Garage hängen, sind Nutzer mit einem LED Baustrahler der Schutzart IP65 gut beraten. Diese sagt aus, dass das Gehäuse vollständig geschlossen und daher immun gegen Staub und Spritzwasser ist. Mit diesem IP-Wert kann der Scheinwerfer auch einem längeren, kräftigen Regenschauer standhalten. 

Worauf Sie beim Kauf von Baustrahlern achten sollten

Niemand kann auf einer schlecht beleuchteten Baustelle effizient arbeiten. Beim Kauf eines Baustellenscheinwerfers gibt es allerdings einiges zu beachten.

Baustrahler mit Netzteil oder mit Akku

Der klassische Baustrahler ist mit einem Netzkabel versehen, wodurch Sie auf eine Steckdose in der Nähe angewiesen. Mit einem Verlängerungskabel und einer Kabelrolle erreichen Sie deutlich mehr Flexibilität. Sie können sich aber auch für einen Baustellenstrahler mit Akku entscheiden. Die modernen Fabrikate sind heutzutage meist mit Lithium-Ionen Akkus ausgestattet. Im Vergleich zu den alten Blei-Batterien überzeugen sie die Nutzer mit langen Lauf- und kurzen Ladezeiten. Außerdem kommt es nicht zum Memory-Effekt. 

Der Memory-Effekt: Damit ist der Verlust von Energiekapazität gemeint – ein Effekt, welcher durch zu frühzeitiges Aufladen eintritt. Verringert sich die Leistung, verringert sich auch automatisch die Einsatzzeit eines akkubetriebenen Gerätes. Dadurch muss in der Praxis der Akku immer häufiger getauscht werden. Bei Lithium-Ionen-Akkus tritt dieser Effekt nicht mehr auf.

Diese akkubetriebenen Arbeitsleuchten können auch im Freien und auf Baustellen (bspw. bei Renovierungen) ohne Steckdosen zum Einsatz kommen. Abhängig vom Modell kann eventuell nicht jedes der Produkte die Baustelle zufriedenstellend ausleuchten. Zudem sollte immer ein Ersatzakku parat sein, damit es zu keinen Arbeitsunterbrechungen kommt.

TIPP: Wenn Sie vorhaben einen kabelgebundenen Baustrahler zu erwerben, dann achten Sie auch auf die Kabellänge. Ein zu kurzes Netzkabel ist unpraktisch und macht den Strahler unhandlich.

Stativ (Boden und Teleskop)

Für die Baustelle innerhalb der vier Wände ist in der Regel auch ein kleines Fabrikat mit einem niedrigen Bodenstativ ausreichend. Diese Modelle stehen nicht direkt auf der Erde und verfügen über einen isolierten Griff. Die Isolierung sorgt dafür, dass der Griff nicht zu stark aufheizt.

Baustrahler mit einem Bodenstativ lassen sich einfach aufstellen und verrücken und sind komfortabel zu transportieren. Die praktisch designten Modelle funktionieren auch mit einem Akku, sodass keine Steckdose bzw. Ladestelle benötigt wird. 

Einige der Modelle sind mit einem verstellbaren (dreibeinigen) Stativ kompatibel. Praktisch ist es, wenn sich der Strahler stufenlose um 360 Grad schwenken und um 180 Grad neigen lässt und sich das Stativ zudem in die Höhe ausziehen lässt. Ein Stativ ist vor allem dann unentbehrlich, wenn es darum geht Ecken auszuleuchten oder weiter entfernte Bereiche anzustrahlen. Zweistrahlige LED-Arbeitsleuchten mit Stativ sind bei Maler- und Lackierarbeiten und auch in Bereichen der Fotografie so gut wie unverzichtbar. Teleskopstrahler sorgen im Allgemeinen für eine leistungsstarke Lichtquelle. Sie ermöglichen ihren Anwendern eine effiziente Beleuchtung im Innen- und Außenbereich. Diese Erzeugnisse sind meist faltbar, ergonomisch geformt und lassen sich einfach verstauen.

Die Leistung der Baustrahler

LED-Lampen gehen bei der Anschaffung etwas stärker auf den Geldbeutel. Allerdings gleicht das die höhere Energieeffizienz der Leuchten wirtschaftlich schnell wieder aus. Im Vergleich zu einer Halogenlampe mit 150 Watt braucht eine entsprechende LED-Arbeitsleuchte nur 12 Watt. Dazu kommt die längere Lebensdauer: Eine LED-Lampe hat eine lange Lebensdauer von über 20.000 Stunden, eine Halogenlampe dagegen kommt nur auf ungefähr 3.000 Betriebsstunden. Dadurch lassen sich während der Gesamtnutzungsdauer bis zu 115 Euro einsparen.

LED-Lampen überzeugen ihre Nutzer mit einer hohen Beleuchtungsqualität bei geringen Wartungs- und Instandhaltungskosten. Dennoch: Ein Halogenstrahler ist heller. Dafür benötigt er aber auch mehr Strom. Im Heimwerkerkeller reicht in der Regel bereits ein Modell mit 50 Watt aus. Eine größere Baustelle im Freien wird meist mit einem Halogenstrahler mit bis zu zirka 400 Watt ausgeleuchtet. Er sollte mit einem Schutzgitter versehen sein, damit die Leuchte nicht zerbricht. Auch Verbrennungen können dadurch verhindert werden. Im Hinterhof reicht ein Strahler mit einer Kapazität von 100 bis 300 Watt aus. Der Richtwert für einen Strahler auf dem Sportplatz liegt ebenfalls bei ungefähr 400 Watt.

Lichtstärke (Lumen)

Der Lichtstrom wird nicht in Watt, sondern in Lumen (LM) gemessen. Damit ist die Leistung der abgestrahlten Lichtquelle im sichtbaren Bereich gemeint. Um ein Areal bestmöglich auszuleuchten, sollte die Arbeitsleuchte ein Minimum von 2.000 Lumen erreichen. Das reicht in der Regel für Arbeiten innerhalb der eigenen vier Wände aus. 

Je höher der Lichtstrom bei gleicher Wattzahl ist, desto heller ist die Lichtquelle. Ein Halogen-Baustrahler (im Schnitt bis zu 8.000 Lumen) kann im Allgemeinen mit einer höheren Lichtstärke aufwarten als ein LED-Strahler (3.000 bis 4.000 Lumen). Anders als bei einer Halogenlampe (strahlt auch nach hinten), wird bei einer LED-Leuchte die gesamte Lichtstärke verwendet. 

Anzuführen gilt es zudem, dass es heutzutage bereits moderne LED-Baustrahler gibt, die einen höheren Lichtstrom erzielen als Halogen Baustellenscheinwerfer. LED Akku Baustrahler, die beispielsweise einen Lichtstrom von 1.800 Lumen erzeugen, benötigen 20 Watt Leistung. Bei einer Kapazität von 10,4 Ampere kann der Akku-Baustrahler die Baustelle bis zu 6 Stunden ausleuchten. Mit 8,8 Ampere wird ein Modell 3,5 Stunden bei voller Leistung leuchten. Lässt sich die Helligkeit herunterregeln, dann kann auch die Betriebszeit erhöht werden.

Die Schutzart des Gerätes

Wie bereits kurz angeführt, ist es wichtig beim Kauf eines Baustellenstrahlers auf die IP-Schutzart zu achten. Wollen Sie damit im Freien arbeiten, ist es ratsam ein Modell mit der Schutzart IP65 zu wählen. Dann ist das Gehäuse des Strahlers komplett geschlossen und daher auch vollständig gegen Staub und Spritzwasser immun. Ein Fabrikat mit der Klassifizierung IP44 hält gelegentlichem Regenschauer stand.

Mehr Informationen zur IP Schutzart finden Sie in unserem Ratgeberartikel „IP-Schutzarten und Schutzklassen bei der Elektroinstallation“.

Preis

Der Preis der Arbeitsleuchten hängt zum einen vom Hersteller, zum anderen aber natürlich auch vom Modell und dessen individueller Konfiguration ab. In der Regel sind LED-Strahler etwas teurer als Halogen-Arbeitsleuchten. Gleiches gilt für akkubetriebene Fabrikate im Vergleich zu den netzgebundenen Produkten. Akku LED-Baustellenlampen von bekannten Herstellern können durchaus um die 100 Euro kosten. Oft sind dann auch die Akkus noch gar nicht im Lieferumfang enthalten. Natürlich gibt es im Handel aber auch günstigere Modelle. Halogen-Baustrahler werden bereits zu Preisen ab 16 Euro angeboten.

Baustrahler vs. LED Baustrahler

Wie bereits angeführt, können die Halogenstrahler (Synonym für Baustrahler) mit einer sehr hohen Leuchtkraft überzeugen. Sie strahlen in der Regel deutlich heller als LED-Lampen. Allerdings sind Halogenstrahler bei weitem nicht so energieeffizient wie LEDs. LED Baustrahler benötigen nur zirka ein Zehntel des Stroms einer Halogen-Arbeitsleuchte und auch die Abwärme ist um ein vielfaches geringer. Zudem bieten sie den Nutzern eine sehr lange Lebensdauer. Der Nachteil ist aber, dass LEDs insgesamt eine etwas geringere Leuchtkraft aufweisen und defekte LEDs nicht austauschbar sind. Der erhöhte Widerstand und die lange Lebensdauer von mehreren tausend Stunden gleichen diesen Nachteil in der Regel jedoch aus. Halogene haben eine kurze Lebensdauer und einen hohen Energieverbrauch. Daher verschwindet die Halogenbeleuchtung in vielen Bereichen allmählich zugunsten der LED-Beleuchtung.

Fazit 

Mithilfe eines Baustrahlers lässt sich der Mangel an natürlichem Licht sehr gut ausgleichen, damit Ihre Handwerker bequem und effizient arbeiten können. Präzisionsarbeiten wie etwa Fliesen verlegen, das Streichen von Wänden und Lackieren von Möbeln und Maschinen erfordern eine geeignete Beleuchtung, um Fehler zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen zu Baustrahlern (FAQ)

Welche Baustrahler empfehlen Sie?

Besonders beliebt ist der Northpoint LED-Baustrahler oder auch das MeFard LED-Arbeitslicht mit Stativ. Unter den Halogen-Baustrahlern wird besonders der doppelte Halogenstrahler mit Stativ oder auch der Halogen-Baustrahler von Brennenstuhl gerne gekauft.

Was ist ein Baustrahler?

Baustrahler ist eine starke Lichtquelle, die der Ausleuchtung von Arbeitsflächen und Arbeitsplätzen dient. In der Regel lässt sich dabei zwischen den energieeffizienteren LED Baustrahlern (z.B. der Akkustrahler von Leolee) und den teilweise etwas leistungsstärkeren Halogen-Baustrahlern (z.B. der mobile Baustrahler von Brennenstuhl) unterscheiden.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Baustrahlers achten?

Neben Aspekten wie Preis, Leistung, Lichtstärke und Schutzart des Gerätes ist vor allem die weitere Ausstattung entscheidend. Es gibt beispielsweise Modelle mit Stativ, wie der Halogenstrahler von as – Schwabe, oder auch solche ohne. Genauso gibt es kabelgebundene und solche, die dank eines Akkus netzunabhängig sind. Dafür ist der moderne Akkustrahler von Ledino ein gutes Beispiel. Letztlich sollten stets Ihre individuellen Anforderungen ausschlaggebend sein bei der Wahl der Konfiguration des Gerätes.

Wie viel Watt sollte ein Baustrahler haben?

Die notwendige Wattzahl ist unter anderem von der Machart des Baustrahlers abhängig. Im direkten Vergleich zu einem Baustrahler mit Halogenleuchte mit 150 W braucht eine LED-Arbeitsleuchte nur 12 W. Für den privaten Gebrauch reicht ein Halogenstrahler mit 50 W bereits aus. Bei den LED-Strahlern ist es entsprechend weniger.

Was taugen LED Baustrahler im Vergleich zu Halogen-Baustrahlern?

LED Baustrahler wie z.B. das Model von TRACKLIFE überzeugen vor allem mit Ihrer Energieeffizienz und benötigen nur rund ein Zehntel des Stroms einer Halogen-Arbeitsleuchte. Der Nachteil der LED-Geräte ist deren etwas geringere Leuchtkraft. Die lange Lebensdauer der LED-Baustrahler gleicht dies jedoch über die Zeit nachhaltig aus.

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